Startseite
Australien
Neuseeland
Südsee
Indonesien, Thailand, Birma
Im Süden Südamerikas
Zur Person / Kontakte / Links
Bilder
Natur-Reise DVDs
Probefilme
     
 

Am Strand von Viti Levu, Fidji / FijiSüdsee

Die kleinen Inseln im Südpazifik sind Traumziele für jeden Fernreisenden - Fidji, Aitutaki, Samoa und Tahiti. Hier findet man immer noch Sonne, Strand und freundliche Menschen - das ist kein Klischee. Zugegeben - an einigen Orten wird die Reisekasse auch strapaziert (teuer ist beispielsweise Taxifahren auf Tahiti!). Aber die Landschaft, auch gerade die Unterwasser-Szenerie, sucht ihresgleichen.

Hier meine persönlichen Highlights:

Moorea - Blick vom Panorama-Point, Orangeflossen Anemonenfisch Amphiprion chrysopterus, Schwarzspitzenhai Carcharhinus melanopterusMoorea

Tauchen vor dem schönsten Panorama der Welt! Der Anblick Mooreas, der herzförmigen Insel in Französisch-Polynesien, ist einmalig, speziell, wenn man die Muße hat, die Paradiesinsel nach einem erlebnisreichen Tauchgang vom Boot aus zu betrachten. Wenn das Schiffchen dann von 10 oder 15 Haifischen umkreist wird – das ist schon ungewöhnlich!

Graue Riffhaie Carcharhinus amblyrhynchusTauchen soll Spaß machen – und so halte ich es mit den Fun Divers in Moorea! Hier war das Tauchen easy, das Wasser kristallklar und schön warm (31° C) und vor allem – es gab unter Wasser immer Interessantes zu sehen. An erster Stelle natürlich Haie! Nie habe ich so viele Haie beieinander gesehen wie hier. Es waren vorwiegend die harmlosen Schwarzspitzenhaie (Carcharhinus melanopterus) (Foto) mit ihren Schiffshaltern, aber auch große Zitronenhaie (Negaprion acutidens) und Graue Riffhaie (Carcharhinus amblyrhynchus) umschwammen uns (Foto oben!)

Karettschildkröte Eretmocheilys imbricata
Diese Großfische lassen andere Begegnungen fast vergessen; die Echte Karettschildkröte (Eretmocheilys imbricata) mit dem eindrucksvoll geierartigen Schnabel, den furchtsamen Kraken, den gewaltigen Barrakuda-Schwarm oder die Gelbstreifen Schnapper, die sich zu einem so dichten Haufen scharten, dass man aus der Ferne glauben musste, einen gewaltigen Großfisch zu sehen. Und dann diese vielen kleinen Korallenfische; vor allem Wimpelfische und viele verschiedene Schmetterlingsfische.

Tauchen vor Moorea mit Mondfalterfischen Chaetodon lunula und Chaetodon ulietensisDen kleinen Korallenfischen kann man sich beim Schnorcheln natürlich noch viel ausdauernder widmen. Die Temperaturen lassen es zu, sich in der Lagune stundenlang schnorchelnd an der Wasseroberfläche treiben zu lassen. Allerdings sollte man ein T-Shirt überziehen – der Sonne wegen! - Die Bilder 72 (Chromodoris lochi - Foto) bis 80 in meiner Bildergalerie stellen einige der schönsten Begegnungen vor.

Wer nicht schnorchelt, kann im seichten Wasser der Lagune trotzdem den Fischen ganz nahe sein. Es gibt hier in der Nordwest-Ecke der Insel eine Stelle, zu der Stachelrochen regelmäßig in Scharen kommen, um sich das Futter aus der Hand der Badenden zu holen. Auch Schwarzspitzenhaie lassen sich hier gelegentlich sehen!

Natürlich kann man die Insel auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Es ist ein spannendes Unternehmen, allerdings sollte man sich mit Mückenschutz eindecken – selten wurde ich von den Plagegeistern so verfolgt wie im Bergurwald von Moorea! Leider fehlten mir auch ein Regenschutz und gute Französisch-Kenntnisse – beides ist hier gut zu gebrauchen.

Liegt es an der schwachen Infrastruktur oder an meinem schlechten Franzö-sisch – die lustigen bunten Holzbusse, die die Insel umkreisen, kamen nie dann, wenn ich sie erwartete. Dieselben Probleme hatte ich aber auch auf der Nach-barinsel Tahiti in Papeete, als ich zurück zum Flughafen wollte. Taxis vermeidet man hier wenn irgend möglich – sie sind extrem teuer!

Wer von Tahiti nach Moorea will, muss nicht erst in die Stadt zu der Fähre und dann nach dem Übersetzen sehen, wie es weitergeht. Man kann sich diese Pro-bleme ersparen, wenn man direkt von Tahiti mit einem Flugzeug weiter nach Moorea fliegt. Dann sollte man aber zeitig mit seinem Hotel einen Transfer ver-einbaren. Gut, dass es e-mails gibt und dass man alles beizeiten von zuhause aus regeln kann! Dann ist Moorea ein Paradies in der Südsee, ein Traum. Und man kann noch weiterträumen und noch einen Abstecher nach Bora Bora oder zu einer der anderen Trauminseln machen!

Osterinsel Rapa Nui, Blick auf Ahu TongarikiOsterinsel

Östlichster Punkt Polynesiens, etwa 3500 km von anderen bewohnten Punkten entfernt, liegt die Osterinsel. Politisch gehört Rapa Nui, wie man vor Ort die Osterinsel nennt, zu Chile. Aber die Ureinwohner sind ohne Zweifel polynesischer Herkunft. Sie schufen in der Isolation eine eigenständige Kultur, die sich in den gewaltigen Steinbildern, den Moai, und in einer eigenen Schrift äußert. Die Geschichte und die Gedankengänge der Menschen auf der Osterinsel vor dem Eintreffen europäischer Eroberer wären hochinteressant; leider gibt es nur noch vage Hinweise auf ideologische Irrwege und eine ökologische Katastrophe: für den Transport der riesigen Steinmonumente wurden Unmengen an Holzstämmen gebraucht. Am Ende blieb eine baumleere Insel zurück. Selbst der Bau von Fischerkanus war nicht mehr möglich, Hungernöte und Kriege waren die Folge. Daraufhin wurden mit großen Aufwand alle Moai zu Boden gerissen. Was war geschehen? Diejenigen, die es hätten erzählen können, wurden 1862 (!) von Peruanern in die Sklaverei verschleppt; darunter u. a. der letzte König und alle Intellektuellen. Die meisten der Zurückgebliebenen starben an von den Europäern eingeschleppten Krankheiten.

am Ahu Tongariki Rapa Nui (Osterinsel, Easter-Island) - Foto: MGHeutzutage kann man die Osterinseln problemlos besuchen. Flugzeuge der Lan Chile fliegen die Hauptstadt Hanga Roa regelmäßig an und in der kleinen Empfangshalle warten private Zimmerver-mieter auf Touristen, um ihnen Zimmer und Transfer anzubieten. Schon seit Jahren stehen die Moai wieder auf ihren Ahus - in zwei oder drei Tagen kann man alles Sehenswerte dieser Insel kennen lernen. Vieles kann man auf eigene Faust erkunden, aber für einen Tag sollte man doch einen Guide mieten. Ich hatte sehr gute Erfahrungen mit Hermann Fritsch gemacht, der in Hanga Roa am Hafen eine Gaststätte mit deutschen Speisen führt. Der zeigte mir auch die geheimnisvolle Straße, bei der die Autos im Leerlauf rückwärts den Berg wieder hochfahren (kein Witz!), den magischen „Nabel der Welt“ und den einzigen Badestrand der Insel, auf dem mittlerweile sogar wieder Palmen wachsen. Noch eine Sache unterscheidet Rapa Nui von den übrigen Inseln der Südsee: hier gibt es keine Riffkorallen. Dafür ist das Wasser eine Idee zu kalt.

Nudibranch - Phyllidia ocellata, Schraubenwurm - Spirobranchus giganteus, Büschelbarsch - Paracirrhitis forsteriWeitere Highlights in der Südsee

Wirbelstürme gehören eigentlich nicht zu den erwünschten Highlights einer Reise, aber immerhin prägen sich Schwierigkeiten, die man durchgestanden hat, ganz besonders ein. Über meine "Begegnung mit Percy" und weitere Erlebnisse auf den Cook-Inseln kann man bei "Discovery2010" nachlesen. Dort gibt es auch viele weitere Fotos aus der Südsee. Hier geht es zum entsprechenden Link: Percy.

Und nun zu den eigentlichen Highlights:

Viti Levu - Fiji / Fidschi, SüdküsteSchnorcheln in der Lagune von Rarotonga - hier kam ich etlichen Muränen ganz nahe, z. B. der Perlenmuräne Gymnothorax meleagris (Foto) und der Sternmuräne Echidna nebulosa (Foto).

Traumstrände und Mangrovenwälder an Fidjis Südküste (Foto rechts)

Blue Lagoon Cruise in Fidji
                   
Leopardhaie bei Fidji

Atiu – Erkundung mit Birdman George (Cook-Islands)

Traumstrände von Aitutaki 

Sollten Sie an mehr zu diesen Themen interessiert sein, z. B. an DVDs, klicken Sie hier:

Natur-Reise DVDs

Schwarzspitzenhai, Carcharhinus melanopterus vor MooreaSchwarzspitzenhai

vorherige Seite                     nach oben                                 nächste Seite